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Credential

Ich fahre einen Verbrenner, heize mit Gas.

Weil ich in Bio ein wenig aufgepasst habe, kenne ich nur zwei Geschlechter.

Mit der Sexualität anderer Leute möchte ich nicht belästigt werden.

Ich esse, was mir schmeckt, dazu gehört auch Fleisch.

Wenn ich halal höre, wird mir schlecht.

Ich kenne keine bessere Organisationsform für einen freiheitlichen, demokratischen Rechtsstaat mit funktionierendem Sozialsystem, als den Nationalstaat.

Ein starker Nationalstaat mit intakter Gewaltenteilung schützt seine Bürger vor den ideologischen Fanatismen der jeweiligen Regierung – eigentlich. Dem Wahn, für ein Weltbürgertum zuständig zu sein, das man nach moralischem Belieben zu sich einlädt und in unbegrenzter Zahl einlässt, setzt der Nationalstaat für gewöhnlich einen Riegel vor. Genauso wie er seine Repräsentanten davon abhalten sollte, der irren Idee zu verfallen, als kleiner geografischer Furz das Weltklima retten tu müssen. Ein Nationalstaat ist nämlich den Interessen seiner Bürger verpflichtet und diesen Rechenschaft schuldig. Wo ist er geblieben, wer hat den Wahnsinnigen das Mandat gegeben, ihn zu schleifen? Ich jedenfalls nicht!

Ich glaube an Pluralismus. Ein Pluralismus der Meinungen und Anschauungen, bei dem keine teilnehmende Partei, Gruppe oder Allianz die Definitionshoheit darüber hat, was zum Pluralismus gehört und was außerhalb des Diskurses steht.

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Kurzweisheit des Tages: Datenschutz

Wenig wird hierzulande so ernst genommen wie der Datenschutz. In Deutschland bedeutet das: Schutz der Bevölkerung vor der effektiven Sammlung von Daten und ihrer objektiven, ideologiefreien Interpretation. Corona ist dafür der beste Beweis.

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Kurzweisheit des Tages: Weltmeister

Hier ist Deutschland noch klar führend, ein Weltmeister: bei der kollektiven Autosuggestion von Schuld. Anders ist der Fanatismus und selbstzerstörerische Rigorismus, der in Sachen Migration und Klima an den Tag gelegt wird, nicht erklärbar. Auch bei Corona deutet der sogar gegenüber jungen Altersgruppen erzeugte Impfdruck nebst Verhaltensmaßregelung auf einen Schuldkomplex hin.

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Fall looks good

Not auf‘m Konto, aber Dries Van Noten an…

Why not, schließlich lebt das ganze Land über seine Verhältnisse.

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Langeweile

Backstage bei Live Aid

Im Arbeitsprozess eines Kreativen kommt es immer wieder zu betriebsbedingten Leerläufen. Es gibt nichts zu tun oder bestimmte Jobs werden aufgeschoben, weil sie öde sind. Da steht diese Vorstellung im Raum, gerade die Arbeitszeit der Kreativen wäre kostbar und es gelte, möglichst keine schöpferischen Momente zu verschwenden. Aber ist das in einer arbeitsteilig organisierten Struktur, als Angestellter, der primär seine Arbeitszeit „verkauft“, überhaupt möglich? 

Vielleicht ist die Ideenarbeit am besten als freie Tätigkeit abbildbar, als Gig eben wie in der Popindustrie. Du wirst für einen Konzeptionsauftritt gebucht und lieferst im Zeitraum x ab. Danach gehört der Ideenrocker wieder sich selbst. Das funktioniert für manche, andere bevorzugen die vermeintliche Sicherheit der Festanstellung. Die ja immerhin auch eine feste, dauerhafte Einbindung in ein Team mit sich bringt. 

Eine KI ficht das alles nicht an. Sie kennt keine Langeweile, keine Angst vor den Unwägbarkeiten der Selbstständigkeit, die auch unerwünschte Freiheit von Arbeit bedeuten kann. Inwieweit können Algorithmen in Zukunft kreative Tätigkeiten erledigen? Ist es nicht sogar wünschenswert, das der Kreativ-Robo einem die dröge SEO-Texterei abnimmt? Oder die Übersetzung der globalen Kampagnenvorlage. Wer die Lust totschlägt, killt den Erfolg, finde ich. Die Lust im Arbeitsalltag hochzuhalten, ja betriebsseitig überhaupt zuzulassen, ist oft das eigentliche Problem. 

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Phantomschmerz

Eigentlich wäre heute der erste Skitag gewesen. Das „Eigentliche“ sowie der Konjunktiv haben Konjunktur in der Pandemie. Vorhaben platzen, wenn das gesellschaftliche Leben stillsteht. Und die Lifte wie eingefroren. Bleibt nur die Vorfreude aufs nächste Mal. Wann wird das sein – nächstes Jahr? Kommt dann auf der Hütte zur Brettljause eine Portion Mißtrauen dazu? Und an der Liftstation: Handschuhe aus, Helm ab, Maske aus der Tasche fummeln, aufsetzen und dann wieder den Helm auf… Ich komme bereits beim Gedanken daran ins Schwitzen.

Trotzdem, das Fahren und Einkehren möchte ich mir nicht nehmen lassen. Erschöpft, aber glücklich vor einer dampfenden Carbonara sitzen und die grellen Skiklamotten der Tischnachbarn mustern. Die üblichen Apokalyptiker dieser Tage jedoch unken vom Ende der Normalität. Sie soll es auch in geimpfter Zukunft nicht mehr geben. Stattdessen einen „Great Reset“. Brauche und will ich nicht. Resets hatten wir in Deutschland bereits genug im letzten Jahrhundert. Mörderische, zerstörerische. Keine gesellschaftlichen Experimente mehr, bitte! A New Normal reicht völlig.

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In der Grauzone

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My friends are electric

Robos, eine Verheißung meiner Kindheit. Bislang uneingelöst, zumindest als dienstfertiges wie vertrauenswürdiges Mitglied des Haushalts. So Blade-Runner-mäßig…
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Du weißt, es ist Germany 2020…

… Wenn so ein junges Ding, Vertreterin der Generation Schneeflocke (wie wohl nur ein alter weißer Mann sie bezeichnen würde), sich ergriffen von der eigenen Minimalheroik und absolut geschichtsvergessen wie anmaßend mit Sophie Scholl vergleicht. Weil sie eine kleine Demo angemeldet hat und ein paar Egozentrismen vor wohlgesonnenem Publikum ins Mikro flötet. Du merkst, es ist Deutschland im Jahr 2020, wenn die Haltungspresse jubiliert, weil das Mädel auf der selben Demo von einem Ordner (was für ein Glücksfall: ein integrer Vertreter der einfachen Leute!) für diesen Vergleich zurechtgewiesen wurde. Dieselben Medien mussten dann verbissen ignorieren, dass der junge Mann anscheinend doch kein einfacher aus dem Volke war, sondern ein bewusst von der Antifa platzierter, agitationsgeschulter Genosse.

Na ja, kann passieren. Wie es eben auch passieren kann, dass fett mit zweierlei Maß gemessen wird. So eine querdenkende Jana hat nun mal keinen öffentlichen Kredit zu haben, währenddessen andere Schneeflöckchen der Kategorie FFF munter ihre anmaßenden Phrasen in die Edelfedern diktieren dürfen und dafür gepriesen werden. Als engagierte Jugend. Als „Aktivisten“, auf der richtigen Seite stehend, versus Rechte, Populisten, Verschwörungstheoretiker usw. Ist doch eigentlich ganz einfach: umweltbewegt, antirassistisch, Verbrennungsmotorgegner = Aktivist. Regierungs- und Massenmigrationskritiker oder sonstwie konservativ = Aussätziger.

Was soll’s, so ist das eben im Deutschland 2020. Im Jahr, das mit einem handfesten Demokratie- bzw. Wahlskandal begann. You remember Thüringen, das Bundesland der Schande? Wo Faschisten fast… Wo nur mit Hilfe der lupenreinsten Demokratin, die unser Land aufbringen kann, der Kanzlerin höchstselbst, ein Staatsstreich abgewendet werden konnte. So jedenfalls die Darstellung der Haltungspresse. Was im fernen Februar geschah: Thomas Kemmerich, FDP, wurde vom Landesparlament im dritten und letzten Wahlgang mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt. Er, der im Wahlkampf dafür angetreten war, die amtierende Regierung unter Führung der SED-Nachfolgepartei abzulösen, nahm die Wahl an und wurde Ministerpräsident. Die Linken zeigten in Gestalt von Susanne Henning-Wellsow, die dem frisch Gewählten einen Blumenstrauß vor die Füße warf, ihre häßliche Fratze. Und die bundesdeutsche Presse zeigte Haltung. Und vergaß darüber jedwede kritische, den Vorgängen und der Landesverfassung angemessene Berichterstattung. Denn die Wahl war unzweifelhaft korrekt abgelaufen. Thüringen ist keine Ramelowsche Erbmonarchie mit einem unkündbaren King Bodo. Thüringen hat auch nicht den Weisungen des Berliner Koalitionsausschusses (ein Gremium, welches das Grundgesetz übrigens nicht als Regierungsorgan kennt) Folge zu leisten. Ebensowenig, wie Thüringer Parlamentarier in ihrem Abstimmungsverhalten der Bundeskanzlerin unterstehen. Aber das ficht die in der DDR Sozialisierte nicht an. Angela lies verlauten, diese Wahl sei rückgängig zu machen. Allerspätestens hier hätte es einen Aufschrei der Anständigen quer durch die Presse geben müssen. Spätestens hier hätten der Kleber Claus oder die Slomka mal unangenehm insistierend nachfragen müssen. Nochmal: die Kanzlerin und andere nicht dem thüringischen Landesparlament angehörige Politiker mischen sich in eine ordentlich und rechtlich einwandfrei verlaufene Wahl ein mit dem Ziel, diese zu annullieren und Neuwahlen herbeizuführen, die ein anderes, ihnen genehmes Ergebnis mit dem Ministerpräsidenten ihrer Gnaden liefern. Das war zu Beginn des Jahres 2020 in Deutschland der eigentliche Skandal, die wahre Demokratiegefährdung, waren die wirklich Weimar-ähnlichen Verhältnisse.

Da macht eine unbedarfte Jana aus Kassel den gesellschaftlich-politischen Kohl auch nicht mehr fett. Möge das Jahr 2021 Genesung bringen. Den Medien. Der Politik. Thüringen. Und natürlich allen, die an Corona oder sonstwas erkranken.

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Gesinnung